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Kreative Neuausrichtung bei ADEG: Scholz & Friends an Bord

Die Marke ADEG geht mit der neuen Kreativ-Leadagentur Scholz & Friends in eine frische Zukunft. Was bedeutet das für die Markenstrategie und Kommunikation?

6. Juli 2026
2 Min. Lesezeit

Die österreichische Supermarktkette ADEG steht vor einem bedeutenden Wechsel. Die Entscheidung, Scholz & Friends als neue Kreativ-Leadagentur zu gewinnen – in Bietergemeinschaft mit Achtzehn Grad – hat viel Aufsehen erregt. Aber was steckt wirklich hinter dieser Partnerschaft und welche Auswirkungen könnte sie auf das Erscheinungsbild von ADEG haben?

ADEG war immer schon ein Synonym für lokale Verankerung und frische Produkte. Doch in einer Welt, in der die Konkurrenz nicht schläft und Verbraucher immer anspruchsvoller werden, muss selbst eine etablierte Marke wie ADEG auf frische Impulse setzen. Der erste Schritt in diese Richtung scheint die Zusammenarbeit mit Scholz & Friends zu sein.

Aber welche Ansätze und Ideen kann eine Agentur wie Scholz & Friends überhaupt einbringen? Hat man in der Vergangenheit nicht schon oft gesehen, wie Agenturen über den Tellerrand hinausblicken wollten, nur um dann doch in den alten Mustern zu verharren? Ist das nicht eine gefährliche Illusion? Die Frage, ob neue Kreativität tatsächlich zu einer nachhaltigen Veränderung führen kann, bleibt offen.

Ein neuer Wind für das Markenerscheinungsbild

Ein frischer Wind könnte durchaus notwendig sein. Die Markenstrategie von ADEG könnte potenziell von einer Neuausrichtung profitieren, die nicht nur auf bessere Werbung abzielt, sondern auch auf die Konsumentenbindung. Inwieweit kann eine solche Agentur die Kommunikation und das Markenerlebnis von ADEG verbessern?

Besonders interessant ist, inwiefern Scholz & Friends das Konzept der Regionalität in der Werbung umsetzen wollen. In einem Markt, in dem viele Anbieter versuchen, sich durch Authentizität und lokale Produkte zu differenzieren, stellt sich die Frage: Wie kann ADEG hier eine Vorreiterrolle einnehmen?

Es gibt viele Wege, wie man die Marke neu positionieren könnte, sei es durch digitale Kampagnen, Events oder auch durch innovative Social-Media-Strategien. Doch bleibt abzuwarten, ob ADEG den Mut hat, tatsächlich neue Wege zu gehen. Ist die Agentur fähig, die Marke so zu transformieren, dass sie den heutigen Ansprüchen gerecht wird? Oder wird es eine weitere Episode im langen Kampf um das Überleben im Einzelhandel sein?

Die Strategie und die Ideen müssen auch in der Lage sein, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen, die von heute auf morgen hohe Ansprüche stellen. Was bleibt bei all dieser Aufregung über neue Partnerschaften ungesagt? Wer zeichnet den Erfolg dieser kreativen Partnerschaft tatsächlich verantwortlich, und werden sich die Bemühungen in einer stagnierenden Branche als nachhaltig erweisen?